In finsterschwarzer Nacht

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Ein Motiv, das in Bilderbüchern über Angst immer wieder auftaucht, ist die Dunkelheit. Dorothée de Monfreid macht dieses Motiv schon im Titel deutlich. In finsterschwarzer Nacht geht Frieder im Wald umher. »Er ist ganz klein – und er hat Angst«, heißt es auf der zweiten Seite. Das kennen sicherlich viele Kinder: allein zu sein, klein und hilflos.

Aus einem sicheren Versteck beobachtet Frieder einen Wolf, einen Tiger und schließlich sogar ein Krokodil. Als er hinter sich einen Türgriff spürt, siegt die Neugier, und Frieder wagt sich den dunklen Gang im Baumstamm, der ihn in eine behagliche Küche führt. Dort lernt er einen Hasen kennen, der eine Idee hat, wie Frieder wieder nach Hause gelangen kann: Beide verkleiden sich als Ungeheuer und jagen nun ihrerseits die wilden Tiere in die Flucht – die bei dieser Begegnung übrigens selbst viel kleiner wirken, als Frieder sie zuvor empfunden hatte.

Dorothée de Monfreid fängt die Angst in Frieders Gesicht überzeugend ein: aufgerissene Augen, leicht gesträubte Haare, die Arme hilflos ausgebreitet. Die wilden Tiere scheinen bei der ersten Begegnung riesig. Doch an der Seite des Hasen kehren Frieders Witz und Selbstbewusstsein zurück, so dass die beiden noch als Monster auftreten, als Wolf, Tiger und Krokodil ihrerseits ängstlich an Frieders Tür klopfen.
Der Wald der wilden Tiere

Auch Chris Wormell schickt ein Kind allein in den Wald, der allerdings weniger düster und bedrohlich erscheint als der Wald bei Dorothée de Monfreid. Wormell spielt humorvoll mit dem Angstmotiv, weil er nicht aus der Perspektive des Kindes erzählt, sondern mit dem Bären beginnt, dem das Kind im Wald begegnet. Der Junge, den seine Mutter vor den wilden Tieren des Waldes gewarnt hatte, fühlt sich in der Gegenwart des Bären geborgen. Da bekommt der Bär Angst: Was für wilde Tiere mögen sich im Wald verbergen?

In der aufkommenden Dunkelheit begegnen Junge und Bär einem Elefanten, einem Löwen, einem Wolf, einem Krokodil und einer Riesenschlange. Jedes Tier schließt sich ihnen an, weil es allein Angst hat. Schließlich naht in der Dunkelheit etwas ganz Bedrohliches – nämlich die Mutter des Jungen, die ihm mit einer Taschenlampe gefolgt ist, um ihn zu suchen. Bis auf den Jungen haben alle so große Angst, dass sie davon stürmen.

Obwohl die Grundkonstellation – ein Kind allein im Wald – der des Buches von Dorothée de Monfreid gleicht, wird eine ganz andere Geschichte erzählt. Eine Geschichte, die durch ihren Witz dazu beiträgt, Angst zu mindern.


Dorotheé de Monfreid
In finsterschwarzer Nacht

Aus dem Französischen von Markus Weber
40 S., Pappband in Fadenheftung, ab 4 Jahren



Das meint die Presse

»Ein dramaturgisch perfektes Bilderbuch zum Thema Angst und wie diese mithilfe anderer überwunden werden kann.« Antje Ehmann, spielen und lernen

»Ein Bilderbuch, das so hervorragend dazu beiträgt, Ängste abzubauen, dass man es unbedingt jedem ans Herz legen möchte. Alt und Jung!« Ursula Persak, Nürnberger Nachrichten

»Endlich mal wieder ein richtig spannendes Bilderbuch, das viele Kinder schlicht begeistern wird!« Maria Riss, Zentrum Lesen, Aargau

»Dorothée de Monfreid komponiert ihre Illustrationen so geschickt, dass beim Umblättern die Spannung steigt wie bei einem richtigen Thriller.« General-Anzeiger, Bonn

»Für ängstliche Kinder muss es herrlich sein zu erleben, wie die wilden Tiere selber vor Angst erstarren und ihre Gefährlichkeit so als Angeberei aufgedeckt wird.« querlesen, Bern

 

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